Dr. Ida Rolf
Dr. Ida Rolf widmete ihr gesamtes Leben der Erforschung der im Menschen von Natur aus angelegten seelisch-geistigen und körperlichen Möglichkeiten der Heilung.
Im Jahre 1925 erhielt Ida Rolf im Alter von 25 Jahren am Fachbereich für Medizin und Chirurgie der Columbia University ihren Doktortitel in Biochemie.
In den darauf folgenden sieben Jahren setzte Dr. Rolf ihr Fachwissen am renommierten Rockefeller Institute for Medical Research ein und errang den zu dieser Zeit für Frauen ungewöhnlichen Rang einer außerordentlichen Professorin.
Im Jahr 1927 verließ Dr. Rolf die Vereinigten Staaten und reiste nach Europa.
Sie studierte in der Schweiz Mathematik und Physik und studierte ausserdem in Genf Homöopathische Medizin.
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nutzte Dr. Rolf ihr Wissen und ihre Erfahrung dazu, Antworten auf eigene gesundheitliche Fragen zu finden.
Sie war nicht bereit, die Einschränkungen der Medizin hinzunehmen und bezog eine breite Palette von Ansätzen in ihre Untersuchungen mit ein – z.B. Osteopathie, Yoga und geistige Praktiken.
Aus ihren Erkenntnissen entwickelte Dr. Rolf schließlich das Konzept der Strukturellen Integration.
Sie hatte nicht nur den Wunsch, ihren Mitmenschen zu helfen, sondern gleichzeitig auch die Früchte ihres Lebenswerkes an zukünftige Generationen weiterzugeben.
So widmete sich Dr. Rolf der Weitergabe der Technik, die später einmal nach ihr benannt werden sollte.
Die Strukturelle Integration wurde weltweit unter der Bezeichnung ‚Rolfing’ bekannt.
Dieser Name ist uns bis heute erhalten geblieben.